Sie gehen
voran, deine Frau und mein Mann. Du lachst mich immer so strahlend an, wenn ich
hochschaue.
Und wenn
sich dann unsere Blicke nicht mehr voneinander lösen können, muss einfach mein
Mund auf deinen treffen. Es geht nicht anders!
Jetzt sind
Aurelie und Felix schon wieder so weit vorne, dabei haben sie ein gemütliches
Tempo. Sie halten sich an der Hand und Aurelie erzählt. Felix nickt, dann
erzählt er, sie lachen.
Und du
schaust mich an. Komm, sage ich und wir stürmen weiter. Unter uns rascheln die
Blätter und über uns strahlt die Sonne am blauen Himmel.
Dann stiehlt
sich deine Hand an meinen unteren Rücken und wandert an die rückwärtige Rundung .
Ich wende
den Kopf und mein Atem geht schneller, deine blauen Blicke scheinen meine braunen zu berühren. Da liegen deine Lippen schon wieder auf meinen und wir genießen scheinbar unendlich lang das
Spiel unserer Zungen.
Aurelie und
Felix sind schon wieder so weit weg. Sie gehen nicht schnell, sondern gemütlich
und gleichmäßig. Wenn sie sich küssen ist es ein leichter, prickelnder Kuss und
kein Aufeinanderprallen zweier Planeten.
Diesmal
treibst du an und sagst, dass wir ja nachher noch Zeit haben. Ich halte meinen
Blick auf Felix und Aurelies entschwindende Gestalten und wir gehen
schnell möglichst weiter.
Ich will jetzt nicht schon wieder zu dir schauen, statt dessen bewundere ich das
prachtvoll bunte Laub an den Bäumen und den blauen Himmel dazwischen.

blicke, berührungen und dadurch das entstehen unerschöpflicher energiequellen, die sich dann im rechten augenblick entladen. gibt es was schöneres?
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